[TYPO3-german] Verteiltes Typo3 System
Markus Deckmann
Markus.Deckmann79 at web.de
Wed Jun 18 12:36:55 CEST 2008
Hi Patrick,
> Grundsätzlich wäre es sicherlich der einfachste Ansatz, wenn die
> Redaktionssysteme auf der zentralen Datenbank arbeiten könnten. Da dies
> durch deinen Ansatz (z.B. digitale Mauer) nicht gewollt ist, kommen
> meiner Meinung zwei Ansätze in Frage - beide mit einigem Aufwand verbunden:
Hier könnten auch firmenpolitische Dinge mit reinspielen welche eine
zentrale Datenbank verhindern. ;-)
> Erstens, eine verteilte Datenhaltung mit einer Master-Slave
> Konfiguration und Replikation des DBMS - sprich lokale Datenbanken vor
> Ort in den einzelnen Ländern / Kontinenten. Hierbei hast du dann
> allerdings gleich mehrere Probleme. Die Replikation sollte fein
> eingestellt werden, dass nur die benötigten Daten von den lokalen DBs in
> den Master zurück gespielt werden. Caching Tabellen und Co, sollten von
> der Synchronistation / Replikation ausgenommen werden. Das wird in dem
> Artikel auch kurz angerissen. Mehr Infos zu MySQL [1]
Ok, aber hiermit wird stets die gesamte Webseite inkl. aller Sprachen
(sprich aller Seitenbäume in allen Sprachen) synchronisiert so wie ich
das verstehe? Sprich Land 1 besitzt in seiner DB ebenfalls die Daten von
Land 2, Land 3, Land x, obwohl Land 1 gar keinen Zugriff auf diese Daten
hat, oder? Je nach Anzahl der Länder führt dies zu einem höheren Traffic
bei der Synchronisation den ich verhindern wollte.
> Zweitens, eine verteilte Datenhaltung mit einer selbstgefertigten
> Synchronisation via TYPO3 Hack, Skripte und Co. Dafür könnte sich das
> oben erwähnte Staging System eignen.
Hier müsste ich dann wie ich dich verstehe vor allem den Seiten-ID
Mechanismus von Typo3 anfassen und dafür sorgen das keine doppelten IDs
in den einzelnen Redaktionssystemen vorkommen können, oder?
> Grundsätzlich würde ich die verteilte Datenhaltung allerdings nur als
> Fallback Lösung verwenden und die lokalen Backend Instanzen auf dem
> Master DB Server arbeiten lassen. Sollte der einmal nicht zur Verfügung
> stehen, dann kann auf die lokale Replikation ausgewichen werden und
> diese nachdem der Master wieder zur Verfügung steht zurückgespielt und
> die DB des Backends wieder umgestellt werden.
Wie gesagt, die zentrale DB-Lösung ist so eigentlich nicht gewünscht.
Aber wenn es nicht anders geht muss es natürlich so laufen. Bei deiner
vorgeschlagenen Fall-Back-Lösung habe ich allerdings immer noch das
Problem das im Fall des Fallbacks der Master-DB-Server ja nicht von
allen Instanzen nicht erreichbar sein könnte und somit x Systeme auf dem
Master-System arbeiten, wohingegen n Systeme auf Ihrer lokalen
Replikation arbeiten. Beim zurückspielen der lokalen Replikation (zum
Zeitpunkt des Wieder-Erreichens des Master-DB-Servers) können IMHO
wieder Fehler anhand von doppelten IDs o.ä. auftreten.
Ciao Markus
More information about the TYPO3-german
mailing list