[TYPO3-german] Web 2.0
Michael Scharkow
mscharkow at gmx.net
Sat Dec 31 14:33:53 CET 2005
Joe Frontman wrote:
> Ruby scheint mehr zu sein als ein Buzz. Time will tell!
Von Ruby habe ich auch nichts geschrieben. Der Hype dreht sich ohnehin
nur um Rails. Ruby gibt es seit mehr als 10 Jahren, nur gab es bis dato
keine Killerapplikation in Ruby. Mit Rails gibt es die nun, deswegen
zieht Rails Ruby mit sich im Buzz...
>> Mir ist nicht klar, warum Drupal jetzt besonders auffällig wäre. Es
>> sieht aus wie ein x-beliebiges *Nuke oder Plone, etc.
>
>
> Dann hast du Drupal noch nie ausgiebig getestet. Drupal unterscheidet
> sich maßgeblich von den Nuke Forks und hat mit phpnuke & Co. nichts
> gemeinsam.
Naja, ich habe es mir tatsächlich nicht ausführlich angesehen, aber
a) Content mit Workflow für FE-User, b) Themes, c) Polls, d)
Diskussionsforen, e) Kommentare etc. sieht mir doch genau so aus wie die
Nukes und Plone. Der Code von Drupal scheint freilich erheblich besser
zu sein als die Nukes, aber bei der Grundfunktionalität scheinen mir
doch erheblich mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede vorhanden zu sein.
>> TYPO3 ist aber mit beiden nicht zu vergleichen, weil es a) keine echte
>> Portallösung ist (und auch nicht sein soll, sonst bräuchten wir kein BE)
>
>
> Was hat denn das BE mit einer Portallösung zu tun?!
Portallösungen (zumindest alle bekannten freien Community-Portale, nicht
der SAP+Weblogic-Kram) setzen darauf, dass Mitglieder Inhalte wie
Artikel, Blogs, News, etc. erstellen, die FE-User also eher dem
entsprechen, was bei TYPO3 BE-User sind. Nicht umsonst kommt hier in den
Listen ständig die Frage, wie man Backend-Feature X nun auch für FE-User
hinbekommt, also dass diese News erstellen dürfen, Artikel verwalten, etc.
Dies hat damit zu tun, dass TYPO3 für diesen Anwendungsfall gar nicht
konzipiert ist, sondern eher für die Präsentation von eigenem Content.
Die Features von Drupal und Plone mit TYPO3 nachzubilden ist IMHO mit
sehr heftigen Schmerzen verbunden, sodass ich sagen würde, TYPO3 spielt
da nicht in einer anderen Liga, sondern einen anderen Sport.
Cheers,
Michael
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